WARUM TIERPHYSIOTHERAPIE? 

Physiotherapie ist die Behandlung gestörter Körperfunktionen mithilfe natürlicher Therapieformen. In der Humanmedizin ist Physiotherapie in den Bereichen Prävention, Rehabilitation, Schmerzlinderung und Trainings-Management kaum wegzudenken.
In der Tiermedizin sollte dies auch der Fall sein - das ist mein Ziel. Der Einsatz von Physiotherapie ist bei nahezu allen Erkrankungen des Bewegungsapparates sinnvoll und effektiv. 
Großes Potential liegt in der Vorbeugung von Krankheiten. Diese Vielfältigkeit ermöglicht eine optimale Versorgung Ihres Tieres, da selbst mit minimalem physiotherapeutischem Einsatz eine große Wirkung erzielt werden kann. Der enge Dialog mit dem Tierarzt stellt einen wesentlichen Bestandteil der Therapie dar.

BEIM TIER SETZT MAN PHYSIOTHERAPIE EIN:

 

•  Zur Erhaltung des gesunden Körpers 

•  Bei sportlich geführten Tieren 

•  Zur Vorbeugung erblich bedingter 
    Anfälligkeiten bzw. bei vorzeitigen
    Alterungsprozessen 

•  zum Konditions- und
     Koordinationstraining
•  zur Verbesserung der Muskelfunktion 
     und des Muskelaufbaus 

•  Zur Verbesserung der Beweglichkeit 

•  Um die Heilungszeit zu verkürzen 
     und zu optimieren 

•  Zur Schmerzlinderung 

•  Zur Wiederherstellung oder Annäherung
     an den physiologischen Zustand
•  Bei unklaren Lahmheiten 

•  Nach chirurgischen Eingriffen 

BEHANDLUNGSABLAUF

Mein wichtigstes Werkzeug sind meine Hände.

Die Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung ist die eingehende physiotherapeutische Untersuchung. Die Eingangsuntersuchung umfasst einen ausführlichen Vorbericht, die Beurteilung des Bewegungsapparates, die manuelle Untersuchung und die Sichtung evtl. vorhandener Röntgenaufnahmen oder Befunden und ggf. die Rücksprache mit dem behandelnden Tierarzt. 

Die möglichen Therapieziele und der zeitliche Ablauf zum Erreichen dieser Ziele können erst am Ende der Untersuchung besprochen werden. In der Regel ist es sinnvoll zu Beginn der Therapie häufiger zu behandeln, um eine Basis zu schaffen. Oft kann man die Behandlungsintervalle schnell erweitern. Aus Erfahrung sollte man grundsätzlich mit 6-10 Behandlungseinheiten rechnen. Bei chronisch Kranken (z.B. Arthrosepatienten), oder sportlich geführten Tieren ist eine dauerhafte Betreuung in regelmäßigen Abständen sinnvoll und dringend zu raten.

In vielen Fällen können Vorsorgeuntersuchungen dazu beitragen, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und entgegenzuwirken.

Die vom Tierarzt verordneten Medikament sollten keinesfalls ohne Absprache abgesetzt werden. 

 

VOR jeder Behandlung:

  • lösen 
  • mind. 2 Std. vorher keine Futteraufnahme 
  • keine großen Anstrengungen 

WÄHREND jeder Behandlung: 

  • ausreichend Leckerlies bereithalten 

NACH jeder Behandlung: 

  • ausreichend Leckerlies bereithalten